9. November 2009

Ich lasse meinen RSS-Feed durch Feedburner von Google veredeln. Allerdings erst, nachdem ich ihn durch Yahoo! Pipes gejagt habe, um beispielsweise meine Audioboos mit zu integrieren.

Leider verweigert Yahoo seit etwa 3 Tagen den Zugriff durch Google. Yahoo sagt, dass sie eine Liste von IP-Adressen hätten, so dass der Zugriff für diese IP-Adressen ermöglicht wird. Ansonsten wird das aufgrund der vielen Zugriffe als Spam verweigert. Yahoo hat jetzt eine aktualisierte Liste der IP-Adressen von Google angefordert, weil vermutlich die IP-Adressen sich geändert haben.

Deswegen "stand" der INJELEA-Feed leider. Als Notmaßnahme habe ich also den AudioBoo-Feed herausgenommen und lasse Feedburner direkt auf das Blog laufen. Mal sehen, bis wann das behoben wird. Anfang des Jahres gab es schon einmal so ein Theater, weil Google einfach die IP-Adressen geändert hatte...

Listen!

[ Direktlink AudioBoo ]

Weil Feedburner den Feed nicht aktualisieren konnte hier also als Nachtrag mein AudioBoo zu Queen auf dem Squeezenetwork und dem Enterprise 2.0 SUMMIT.

Listen!

[ Direktlink AudioBoo ]

Zum Seitenanfang

2. Juli 2009

Im Rahmen der Abschlussarbeit meines PR-Studiums werde ich möglicherweise mit einem webbasierten Umfragetool eine Online-Umfrage durchführen. Außerdem überlege ich, ein derartiges Umfragetool für den Einsatz im Unternehmen zu prüfen. Gerade fing ich erst mit einem ersten Sammeln von Ideen an:

Dienste:

Allgemeine Anforderungen

  • Umfragen in unterschiedlichen Sprachen (oder auch eine Umfrage in mehr als einer Sprache?)
  • Fortschrittsbalken 
  • Optionale E-Mail-Einladungen
  • Paging / Mehrere Seiten zum Blättern vor und zurück
  • Bedingte Fragen (Einblenden von Fragen / Seiten in Abhängigkeit der Beantwortung einer Frage)
  • Konfigurierbare "Danke-Seite"
  • Betrachten und Herunterladen als CSV der Ergebnisse während der Umfrage (natürlich auch am Ende)
  • Filtern der Antworten, Kreuztabellen 
  • Optional: Zwischenspeichern zum späteren Fortfahren mit der Umfrage
  • ...

Anforderungen für den Unternehmenseinsatz

  • White-Labelling / Branding mit eigenem Design, Logo
  • Verschlüsselter Zugang (SSL)
  • ...

Dann dachte ich: Warum nicht einfach die Fragen in den Blograum stellen: Kennen Sie noch weitere Webdienste / Saas? Worauf sollte ich bei den Diensten achten?

Ideen gerne auch @fwhamm Wink

Zum Seitenanfang

4. Mai 2009

Auf die Empfehlung Klaus Ecks "möglichst viele Profile im Netz anzulegen" ("KnowEm: Eine Basis für das Online Reputation Management schaffen") reagiert Rainer Helmes nicht sehr enthusiastisch:

Ok! … aber ein Profil sollte ausreichen, oder? - Nur welchen Dienst nehmen? [...] Nur m.E. bedeutet hier Masse nicht unbedingt Klasse! [...] Aber welche Dienste brauchen wir wirklich? [...] Was die Anzahl der genutzten Dienste angeht, tendiere ich mehr zu dem Ansatz weniger ist mehr. [...] Bin ich der einzige, der hierzu - etwas ketzerisch - fragt: Was soll das? Wer braucht das? Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare Smile

[ Das PM-Blog: Online Identitäten - Wer bin ich? ]

Ich verlasse mich vor allem auf mich selbst, wenn es um meine ganzheitliche Darstellung geht. Denn jeder Dienst für Profile hat seine eigenen Schwerpunkte und Besonderheiten. Und ich möchte mich nicht auf einen einzigen "fast optimalen" Dienst verlassen.

Deswegen pflege ich ein einziges zentrales Profil (ZenProfil Laughing) über mich. Ich entscheide, welche Texte, Links, Präsentationen ich dort ablege und der Allgemeinheit zur Verfügung stelle, und wie ich dies tue. Mein ZenProfil liegt auf meinem INJELEA:

http://www.injelea.de/doku.php/frank_hamm

Dort kann ich mich austoben oder einschränken, wie ich es will. Nur bei wenigen ausgewählten Diensten (z.B. XING) pflege ich mein jeweiliges Profil recht detailliert (aber eben nicht komplett). Bei den meisten Diensten sind nur ein paar Kerninformationen hinterlegt - inklusive des PURL (Persistent Uniform Resource Locator) auf mein ZenProfil. Durch meinen PURL bin ich gerüstet, falls ich auf ein anderes CMS oder Wiki umsteige.

http://purl.oclc.org/net/frank-hamm

Dann gibt es noch die praktische zentrale OpenID von vielen, vielen Anbietern. Doch welchen wählen? Was geschieht, wenn es diesen Anbieter nicht mehr gibt? Meine Lösung dafür ist meine eigene OpenID-Adresse

http://frank-hamm.injelea.de/

Dazu benötige ich keinen eigenen OpenID-Server. Über "delegated identity" und wenigen Meta-Tags verweise ich auf einen OpenID-Dienst:

<link rel="openid.server" href="http://www.myopenid.com/server" />
<link rel="openid.delegate" href="http://injelea.myopenid.com" />

Menschliche Besucher werden via Meta-Tag auf mein ZenProfil umgeleitet:

<meta HTTP-EQUIV="REFRESH" content="6; url=http://purl.oclc.org/net/frank-hamm">

Falls mir myOpenID nicht mehr gefallen sollte, dann wähle ich einen anderen aus und ändere die Meta-Tags meiner OpenID-Adresse entsprechend ab.

Meine Devise: Möglichst viele Spuren hinterlassen, aber komplett gibt es mich nur bei mir. 

Insgesamt bringt Masse zwar Aufmerksamkeit - Klasse erreiche ich aber durch Konzentration auf wenige Seiten mit Verweis auf ein zentrale Stelle. Klasse bedeutet: Qualifizierte Informationen über mich für Informations- und Dialogsuchende. Deswegen pflichte ich Rainer Helmes bei:

[...] weniger ist mehr.

P.S.: Nach Diktat verreist

technorati tags: ,
Zum Seitenanfang

10. April 2009

Nambu Carsten freut sich über Nambu auf seinem Mac ("Nambu: Beautiful Microblogging Client") und beschreibt Nambu auch sehr ausführlich.

Ich benutze gelegentlich die Nambu iPhone Anwendung. Die unterstützt bereis Twitter, FriendFeed, pic.im, tr.im, Ping.fm, Identi.ca and … Laconia Smile

I mag Nambu wirklich.

Aber was ich bei Nambu und bei allen anderen Microblogging Clients (die ich kenne und ausprobiert habe) vermisse:

Keine der Anwendung (unabhängig davon, ob iPhone oder PD) bietet mir eine einzige Zeitschiene unabhängig von einem bestimmten Webdienst.

Bei jeder Anwendung muss ich jedes Mal umschalten, wenn ich die Tweets, Dents oder wasauchimmer lesen will. Ich brauche aber eine einzige Timeline mit den Nachrichten aller meiner Kontakte und Freunde unabhängig davon, wo sie etwas geschrieben oder gepostet haben. Ich will nicht extra von Fenster zu Fenster wechseln. Oder innerhalb eines Fensters unterschiedliche Bereiche beobachten müssen.

Ich will eine einzige Timeline!

Mir ist es egal, wo meine Freunde etwas geschrieben haben. Egal, ob auf Twitter, auf Identi.ca oder Brightkite. Ich will für jeden Eintrag eine Zeile mit einem Hinweis, wo mein Kontakt das geschrieben hat. Und wenn ich auf "Reply" oder "Antworten" klicke, dann bekomme ich ein Eingabefeld. Punkt.

Die Anwendung soll gefälligst wissen, woher die ursprüngliche Nachricht kam und meine Antwort auch dort posten. Möglicherweise bietet mir die Anwendung sogar noch die Option eines "Crossspostings", d.h. meine Antwort wird auf allen Diensten eingetragen.

Denn nicht der Webdienst ist mir wichtig: Meine Freunde sind wichtig.

technorati tags: , , ,
Zum Seitenanfang

5. April 2009

Als Online-Storage und für das Teilen von Ordnern und Dateien benutze ich jetzt Teamdrive. Teamdrive erlaubt das Teilen von sogenannten "Spaces" sowohl über gehostete Cloud Services bei Teamdrive als auch auf WebDAV Servern. Das Teilen kann mit einem einzigen Account über mehrere Rechner oder auch mit mehreren Anwendern auf mehreren Rechnern erfolgen.

Teamdrive bietet im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten wie beispielsweise Dropbox

  • mehrere Ordner synchronisieren
  • eigenen Speicher verwenden

Bei Neuregistrierung bis zum 6. April (morgen!) erhält jeder Anwender 1 GB Server Speicher und kostenfreie Nutzung von WebDAV HTTPS Servern.

Teamdrive

Versionen

 (weiter)

technorati tags: , ,
Zum Seitenanfang

27. Februar 2009

Im PM-Blog von Rainer Helmes hat sich eine lebhafte Diskussion über Twitter entwickelt. Ursprünglich ging es um das Thema "Politiker lassen twittern - Skandal?!"; doch es ging auch darum, wie man allgemein mit Twitter umgehen soll. Eine der Facetten ist das Mitlesen des Gezwitschers über einen bzw. zu einem selbst (als mit dem "@" vor dem Twitternamen).

Wie bekommt man mit, dass jemand über einen spricht bzw. mit einem sprechen will? Man kann nicht ständig den Twitterstream verfolgen. Aber ein Twittermonitoring, ein Blogmonitoring oder auch ein allgemeines Social Media Monitoring hilft dabei. Ich habe mir ein "Ego-Monitoring" gebastelt, das ich beispielhaft in den Grundzügen mit ScreenToaster dokumentiert habe.

Probleme bei Google mit Yahoo! Pipes?

Leider funktioniert das eingebettete Flashvideo hier im Blog nicht; daher bitte entweder

 

Zum Seitenanfang

13. Februar 2009

New York Times zu Twitter Die New York Times entdeckt Twitter: Twitter ist das, was Sie daraus machen ("State of the Art - Twitter Is What You Make It"). David Pogue ("David Pogue is the personal-technology columnist for The New York Times.") berichtet über seine Wandlung vom Skeptiker zum Anhänger.

Davids vorherige Skepsis entsprach meiner ursprünglichen Haltung (ja, es ist schon einige Zeit her...):

For the longest time, my readers kept nagging me to check out this thing called Twitter. I’d been avoiding it, because it sounded like yet another one of those trendy Internet time drains. E-mail, blogs, chat, RSS, Facebook. ... Who has time to tune in to yet another stream of Internet chatter?

Doch eines Tages...

Then one day, I saw Twitter in action.

I was serving on a grant proposal committee, and I watched as a fellow judge asked his Twitter followers if a certain project had been tried before. In 15 seconds, his followers replied with Web links to the information he needed. No e-mail message, phone call or Web site could have achieved the same effect.

Davids Verwirrung dauerte an, bis er auf einer Konferenz Evan Williams (Chief Executive und Co-Founder von Twitter) traf und sich mit ihm unterhielt. David ist inzwischen selbst Twitterer (156 Updates, 12.524 Followers) und benutzt es auch als Dialogmedium. David macht sich im zweiten Teil seines Artikels auf New York Times ein wenig lustig über die vielen Regeln, die er über Google gefunden hat. Um dann seine eigenen Regeln zu formulieren ("No. 927,001 on Google"). David erläutert jeden Punkt ausführlich (Übersetzung und Hervorhebungen von mir):

  • Mache es nicht runter bevor Du es nicht probiert hast
  • Benutze nicht die Website 
  • Du musst nicht alle Tweets lesen
  • Du musst nicht alle Antworten beantworten 
  • Wenn Du von dem Beantworten verwirrt bist, bist Du nicht alleine
  • Benutze es, wie auch immer Du magst
  • Lasse Dich nicht von den Regeln beunruhigen

(Bei der Übersetzung kommt sie schon wieder: Meine Unsicherheit zum Du oder Sie)

Ich kann seinen Bericht sehr gut nachvollziehen. Hätte ich seine Regeln vor zwei Jahren gelesen, dann hätte ich mir jede Menge Zeit und Beunruhigung erspart Laughing

P.S.: Natürlich habe ich über Twitter davon erfahren. Jim MacMillan hat es getwittert:

The NY Times discovers Twitter: http://is.gd/jkJs

technorati tags: ,
Zum Seitenanfang

7. Januar 2009

Das World Community Grid informiert in ihrem Newsletter über zwei Neuigkeiten: Das Clean Energy Project und eine neue Location für die Serverinfrastruktur.

Clean Energy Project

Das Clean Energy Project ist das elfte neue Projekt und kommt von der  Harvard University in Cambridge, Massachusetts, USA:

The mission of The Clean Energy Project is to find new materials for the next generation of solar cells and later, energy storage devices. By harnessing the immense power of World Community Grid, researchers can calculate the electronic properties of tens of thousands of organic materials - many more than could ever be tested in a lab - and determine which candidates are most promising for developing affordable solar energy technology.

Klar, ich bin dabei :-)

Neues Rechenzentrum

Außerdem bekommt das World Community Grid eine neue Server-Infrastruktur und zieht in eine neue IBM Location um. Ab heute werden die Server für 48 Stunden nicht erreichbar sein - aber jeder der über 1,1 Millionen Computer unserer Mitglieder kann einfach weiterarbeiten und die Ergebnisse danach abliefern.

Die nächste Änderung sollte nach meiner Meinung dann ein Umzug in eine Cloud sein. Das ist schließlich ein Projekt mit Grid-Computing :-)

technorati tags: , ,
Zum Seitenanfang

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14  vor»