24. Juli 2009
Am 17. und 18. September 2009 findet in Hamburg das Scoopcamp statt.
Welcher Scoop stellt schon bald die Medienwelt auf den Kopf? Antworten suchen wir beim scoopcamp 2009: Die Veranstaltung möchte den Dialog zwischen den Machern der klassischen Medienbranche und den Innovationstreibern aus der Web 2.0-Szene anzetteln und fördern, und damit Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführen, die sich im Alltag nicht begegnen.
Das Programm steht noch nicht komplett, aber es geht soweit um multimediales Storytelling, Hyperlokalität, Microlocal News und Journalismus, Interactive Media, APIs, new TV.
Also lauter spannende Themen im Spannungsfeld Medien, Journalismus, News. Mit dem Scoopcamp sollen Journalisten und Web-Entwickler zusammengebracht werden. Ich bin gespannt, ob das Spannungsfeld "Hamburger Erklärung" bzw. die "Schleichende Enteignung" (so Burda) auch zur Sprache kommen wird :-)
Ich würde zwar waaaahnsinig gerne hinfahren, aber die Zeit fehlt mir leider dazu. Ach mal sehen...
20. Mai 2009
Am Donnerstag, 7. Mai, war ich im Explora Museum in Frankfurt zu web and wine 2009 von mediaman aus Mainz. Zu dem Thema "Überall vernetzt – Trends & Interfaces für neue Kunden" gab es fünf "Sessions" und kulinarische Genüsse noch dazu.
Trends in der digitalen Kommunikation über alle Plattformen
Fabian Fischer von mediaman zeigte die Trends zu mehr Mobilität und Verknüpfung zwischen Devices und Internet.
Mobile Media – ein innovativer Kommunikationskanal in der Marken- und Unternehmenskommunikation
18. Oktober 2008
Inspiriert von Thomas Christinck, weil ich mittlerweile seit über drei Jahren nicht mehr auf Hawai'i war, und weil ich den Schwergewichtigen gerne höre: Israel "IZ" Kamakawiwo'ole.
[ Direktlink - Over the Rainbow / What a Wonderful World - Aufrufe: 2.876.154 ]
[ Direktlink - White Sandy Beach - Aufrufe: 611.513 ]
[ Direktlink - Hawaiian Superman - Aufrufe: 338.129 ]
[ Direktlink - Hawai'i Aloha - Aufrufe: 934.900 ]
Da ist er ja noch mal - mit gerade mal 11.454.038 Aufrufe:
[ Direktlink - Somewhere Over the Rainbow -Aufrufe: 11.454.038 ]
5. Oktober 2008
Am 24. und 25. Oktober findet das PodCamp Hawaii 2008 ("the New Media Community UnConference") im Hawaii Convention Center in Honolulu statt - ein kombiniertes Event aus PodCamp und WordCamp. Zu den Speakern und Teilnehmern gehören neben vielen Locals auch Matt Mullenweg (Entwickler und Gründer von WordPress), Congressman Neil Abercrombie, und Christine Lu (Gründerin von The China Business Network).
Die Website der Veranstaltung läuft mit übrigens WordPress, das PodCamp Hawaii Wiki läuft mit DokuWiki (lustig: Wiki kommt aus dem hawaiianischen "wiki" und bedeutet lt. Wehewehe "schnell"
Weitere Adressen zum PodCam auf Social Networking Sites
Interview mit Roxanne Darling
Shauna Nicholson (BizNet Internet Solutions) hat Mitorganisatorin Roxanne Darling (Bare Feet Studios) zu dem PodCamp interviewt ("Interview with Roxanne Darling on Podcamp Hawaii"). Roxanne ist eine bekannte VideoCasterin und hat bereits fast 700 Folgen auf Beachwalks with Rox veröffentlicht. Roxanne hat nicht nur das Interview auf ihrem Blog eingestellt sondern daraus auch einen Leitfaden erstellt, wie man ein Skype Interview durchzieht und damit für ein Event wirbt:
All of this has taken place in less than 24 hours. Two geeky females, a few social web applications, and the internet produced several media products, numerous links and thousands of impressions.
[ BizNet on Podcamp: How to Do a Skype Interview ]
Hier also das Video:
Gerne...
würde ich an dem PodCamp teilnehmen, auch wenn ich kein Podcaster bin. Am 24. Oktober bin ich jedoch auf einem Event in Hamburg, das ganz bestimmt in den Abend gleiten wird. Und am nächsten Tag fliege ich wieder zurück, um an einem weiteren Event teilzunehmen. Dessen Veranstalterin hat mir liebenswürdigerweise ein Ausnahmegenehmigung erteilt, so dass ich erst am Samstag Mittag an den Vorbereitungen teilnehmen werde (nein, ich bin immer noch kein Macho
). Abgesehen davon fehlt mir die Zeit für die An- und Rückreise (zusammen etwa 40 Stunden). Schade. Aber vielleicht klappt es ja, dass ich wir unsere nächste Reise dorthin auf ein PodCamp legen
. Auf jeden Fall werde ich mir anschließend die Berichte durchlesen und ansehen!
Hier der zugehörige Inline Appetizer:
So: pau! (Pau = finished in Hawaiian.)
22. September 2008
Bei Bertrand Duperrin gerade gelesen und gesehen: "Digital natives, e-culture, e-students". K-12er beschreiben ihr Lernleben und ihre Wünsche:
Teach me to think
to create
to analyze
to evaluate
to apply
teach me to think
[ Direktlink YouTube: A Vision of K-12 Students Today ]
K-12
Und hier zum Verständnis, was Wikipedia zu "K-12" sagt:
K–12 (pronounced "kay through twelve", "kay to twelve" or just "kay twelve") a designation for the sum of primary and secondary education. It is used in the United States, Canada, and some parts of Australia.[1]
The expression is a shortening of Kindergarten (5 or 6-year-old) through 12th grade (or grade 12) (generally 17 or 18-year-old), the first and last grades of free education in the United States, Australia and English Canada.
[ Wikipedia: K–12 (education) ]
Digital Natives?
Aber auch interessant war für mich ein Erfahrungsaustausch mit Praktikanten (ca. 20 Jahre jung, nicht repräsentativ): SchülerVZ, evtl. Facebook: Ja, auch für Private Messages. Instant Messageing: Ja, auch zum Telefonieren. Aber ansonsten: Blogs, Wikis (z.B. Wikipedia), Registrieren bei Webdienste: Nein, eher nicht. Fazit: Da habe ich mehr Bits in den Knochen
Ich fände es interessant, die Nutzungsverteilung digitaler Medien bei verschiedenen Altersstufen in Deutschland zu kennen. Weil doch immer so gerne von den Digital Natives gesprochen wird. Doch vielleicht sind diese noch die Exoten?
21. Juni 2008
Ich habe es von JP Rangaswami, und der wiederum hat es von David Weinberger. Genau genommen habe ich es jetzt von YouTube.
Joe Cocker, damals noch mit noch mehr Haaren und noch viel mehr jünger:
6. April 2008
Am Donnerstag war ich auf Einladung von mediaman GmbH bei der Veranstaltung webandwine im Kubus im Explora-Museum in Frankfurt. Das Thema des Abends war "Multimedia-Experience am Point of Sale". Ein wesentlicher Teil der Veranstaltung war die Multitouch-Experience mit einem Touchscreen-Table (bekanntester Vertreter: Microsoft Surface), den das Fraunhofer Institut für mediaman entwickelt hat.
Kulinarisch war der Abend begleitet von zwei Weingütern aus Ingelheim (Weingut Dautermann und Weingut Bettenheimer), vielen guten kleinen Leckereien und einem Live-Kochen.
Fabian Fischer (mediaman) führte zunächst in die Trends für den Point of Sale ein. Erlebnis, persönlicher Kontakt, Interaktion und Markenerfahrung bestimmen die Entwicklung. Dabei zeigen bereits durchgeführte Projekte wie Service-Oasen bei der Umpqua Bank oder der Deutschen Bank der Zukunft Q110, dass es nicht mehr Jahrzehnte sind, bis sich die Kauf- und Beratungswelt verändert.
Dr. Johannes Behr (Fraunhofer IGD) zeigte die historische Entwicklung und realisierte Projekte im Bereich Virtual Reality und Augmented Reality auf. Dadurch, dass die Rechnerleistung stetig ansteigt, lassen sich mittlerweile Lösungen umsetzen, für die vor einigen Jahren noch teure und große Hardware nötig war.
Christian Christianssen (mediaman) stellte den Multitouch-Screen vor. Außer kleinen Lösungen mit Grafik- bzw. Filmfenstern zeigte er zwei Prototypen
- Zukunftsgestalter: Der auf Basis einer bereits vorhandenen Webapplikation im Versicherungsbereich entwickelte Prototyp demonstriert eine mögliche Lösung, wie man sich selbst eine Empfehlung für die eigene finanzielle Zukunftssicherung direkt am Touchscreen gestalten kann.
- Couchkonfigurator: Mit dem Couchkonfigurator lässt sich eine Couchgarnitur zusammenstellen. Positionieren, drehen, Bezüge auswählen mit haptischer Erfahrung.
Paolo Mussi (iO.Agency) stellte weitere Lösungen wie den Sensitive Floor bzw. Wall vor, mit denen sich die Kaufwelt zunehmend verändert.
Experience?
Ich halte nicht nur die neuen technischen Möglichkeiten für interessant, sondern auch die Möglichkeit der sozialen Interaktion. Denn die Garnitur lässt sich gemeinsam gestalten, und die Beratung für die finanzielle Lebenssituation kann gemeinsam mit dem Berater erfolgen. Beratungssituationen auf einer Messe für Geschäftskunden werden entspannter, wenn man den potentiellen Kunden nicht vor einen PC schleppen muss und ihm etwas vorführt, sondern der Kunde selbst "Hand anlegt". Deswegen glaube ich nicht, dass solch "neumodiges Computerzeugs" nur etwas für Privat-End-Kunden" geeignet ist.
Jedenfalls macht so ein Touchscreen-Tisch wesentlich mehr Spaß, als mit der Maus herumzufahren.
Und irgendwann wird es ein richtiges Holodeck geben, in dem man den Unterschied zum Real Life nicht mehr feststellen kann. Was mir übrigens wesentlich sympathischer als eine Matrix ist.
Multitouch-Screen
Link: sevenload.com
Solche Lösungen werden übrigens losgelöst vom Betriebssystem auf Anwendungseben realisiert. Die Reflexionen der angestrahlten Folienschicht werden von einer Kamera aufgenommen, die Veränderungen werden interpretiert und dadurch entsteht ein Touchscreen.
Ambiente
Mir gefiel das Ambiente mit Essen und Drinken, viele verschiedene Personen / Persönlichkeiten und einfach dem Ausblick auf Neues und Ungewohntes, das normalerweise nicht in meinem Blickwinkel liegt. Die Atmosphäre war locker und ungezwungen und ich habe mich über die Gespräche und Einblicke gefreut.
23. Februar 2008
TED Talks - David Pogue: A 4-minute medley on the music wars:
New York Times tech columnist David Pogue is back with a satirical mini-medley that explains the legal and social history ofmusic and media on the Internet in 4 minutes.
[ via Who is Who Blog ]
P.S. RIAA is the Recording Industry Association of America





