29. April 2009
In der Diskussion um Digital Natives geht es oft um das Alter als Voraussetzung für diesen "Ritterschlag". Früher hat mich das verunsichert. Doch jetzt nicht mehr. Alter ist nur ein zufälliges physisches Phänomen. Digital Native zu sein bedeutet, verinnerlichte Haltungen aufgrund des Umgangs mit digitalen Medien insbesondere als Mitarbeiter zur Unternehmenskultur und als "Prosumer" im Kontakt zu Unternehmen einzunehmen.
Alter?
Wo steht, dass Digital Natives ein bestimmtes Alter haben müssen?
A digital native is a person who has grown up with digital technology such as computers, the Internet, mobile phones and MP3.
[ Wikipedia, abgerufen am 29.04.2009 ]
Ich habe in den Siebzigern in der Schule mit Lochkarten programmiert, als manche der sogenannten heutigen Digital Natives noch über zehn Jahre darauf warten mussten geboren zu werden. Ich habe mich im FidoNet und später in CompuServe (beispielsweise 94 mit Mexikanern während des Chiapas-Aufstands) schon über Kontinente hinweg ausgetauscht, als die Digital Natives von der Existenz des Internets gar nichts ahnten. Immer wieder lese ich sinngemäß, dass die Digital Natives ihre "Funktion" aufgrund ihrer Gabe der späten Geburt hätten - um dann festzustellen, dass viele davon haufenweise SMs verschicken, einen Account bei GMX haben und es ansonsten gerade einmal nach StudiVZ geschafft haben. (weiter)
29. April 2009
Getreu der Unternehmenskommunikation und Public Relations sollen Unternehmen ein einheitliches Erscheinungsbild (Corporate Image) nicht nur in der Optik sondern auch in der Sprache haben. Ein Corporate Wording stellt den einheitlichen Sprachgebrauch durch ein Unternehmen in allen Medien und im Alltag sicher. Doch Susanne Franke hält dieses Konzept für veraltet:
Wie soll man ein CW durchsetzen, wenn heute alle (oder mindestens mehrere) Mitarbeiter inhaltlich zur Kommunikation beitragen? Und zwar selbständig auf Blogs, im Twitter im Wiki-Intranet, in Fachbeiträgen und als Referenten. Die Leute drücken sich (und ihr Wissen) über Sprache und Texte aus. Und dieses Verhalten ist ein Teil der CI - immer noch. Wo ist da das (corporate) Wording? Ich glaube, das hat ausgedient.
[ namics blog - Susanne Franke: Corporate Wording im Social Media Zeitalter? ]
Ja, davon bin ich auch überzeugt. Denn mir geht es genauso:
Ich will das Herz schlagen hören, auch bei Unternehmen.
Der Mensch machts - und die Herzen der Menschen bilden den Herzschlag des Unternehmens. Nicht eine auf Hochglanz polierte Broschüre.
Dazu gleich mehr....: Über Digital Natives, das Alter, Networking, Unternehmenskultur und Prosumer
29. April 2009
Dieses Jahr gibt es zwei Termine für die Records Management Roadshow: Am Dienstag, 12.05.2009 in Frankfurt und am Donnerstag, 14.05.2009 in München. Auf der Roadshow gibt es Information zum Records Management (auch Schriftgutverwaltung):
Unter Schriftgutverwaltung versteht man die systematische Aufzeichnung von Geschäftsvorgängen und -ergebnissen. Synonym werden die Begriffe Recordkeeping, Aktenführung und Records Management verwendet.
[ Wikipedia: Schriftgutverwaltung ]
Unter anderem geht es um Aktenpläne, Ordnungsstrukturen und Visualisierung im Records Management, Bedeutung für Wirtschaft, öffentliche Verwaltung, Lehre und Forschung, Outsourcing und MoReq (Programm):
MoReq (Model Requirements for the Management of Electronic Documents and Records) ist der europäische Standard für das elektronische Records Management. Er wurde im Rahmen des IDA-Programmes der Europäischen Kommission entwickelt und vom DLM-Forum veröffentlicht.
[ Wikipedia: MoReq ]
Dr. Ulrich Kampffmeyer, Project Consult, wird in das Thema einführen und die Veranstaltung moderieren.
Vergünstigte Anmeldung
Injelea-Besucher erhalten stark vergünstigte Teilnahmegebühren. Einzelheiten gibt es im
27. April 2009
Zur aktuellen politischen Zensursulage gibt es unkommentiert zwei unzensierte Zitate.
1. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5 (1)
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
2) Jens Scholz: Warum es um Zensur geht
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz "erwischt" wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder - wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist - ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie "versehentlich" die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch "mittelbare" Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war - so sagt sie zumindest - sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel "Kampf der Kulturen" drüben bei netzpolitik.org durchlesen.
Den Artikel komplett copy/pasten, ganz egal wo wiederveröffentlichen, per Mail verschicken oder in Foren posten ist ausdrücklich erlaubt (Bitte mich aber als Autor nennen. Ein Link hierher wär zwar lieb, muss aber nicht.)
[ via Haltungsturnen: Warum es um Zensur geht ]
P.S. Ich habe eben de.wikipedia.org nicht erreicht und einen Timeout bekommen. Kann bitte mal jemand nachschauen, ob der Redirectserver vom BKA überlastet ist? Danke.
27. April 2009
... und wie wichtig sind Parteibuchträger im Europaparlament für Deutschland? Im Wahljahr 2009 spricht und schreibt jeder über die Noch-Große-Koalition, die Vielleicht-Neue-Koalitionen und darüber, was alles in Deutschland so wichtig ist. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung spielt Europa jedoch keine Rolle in den Köpfen der Menschen - egal ob mit Parteibuch oder ob mit Kapuzenpulli.
Daran musste ich gerade denken, als ich den heutigen Artikel "Das Europäische Parlament: Mehr Macht als Anerkennung" von Nicolaus Heinen bei DB Research las:
Europa geht wählen. Zwischen dem 4. und 7. Juni sind über 375 Millionen Bürger aus 27 Mitgliedstaaten an die Urnen gerufen. 736 Abgeordnete des Europaparlaments werden in Direktwahlen für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt. Es sind Wahlen für ein Parlament, das oft zu Unrecht als bedeutungslos abgestempelt und unterschätzt wird. Denn seit seiner konstituierenden Sitzung im Jahr 1958 hat das Europäische Parlament konstant an Bedeutung und Kompetenz gewonnen.Das Parlament ist ein relevanter Agenda-Setter europäischer Politik. Über 40% der nationalen Gesetzgebung in Deutschland erfolgt auf einen europäischen Impuls hin. In Bereichen wie der Landwirtschaft oder Umweltpolitik sind es nahezu 80%. Gut drei Viertel aller europäischen Gesetzgebungsverfahren unterliegen mittlerweile dem so genannten Mitentscheidungsverfahren. Dem Parlament wird so ermöglicht, Gesetzesinitiativen der Kommission entscheidend zu beeinflussen und mit ihr nahezu auf Augenhöhe zu agieren. Diese Entwicklung wird weitergehen: Durch den Vertrag von Lissabon wird der Anwendungsbereich des Mitentscheidungsverfahrens noch weiter ausgedehnt.
Und tatsächlich: Ich habe mir die Europawahl in meinem Google-Kalender, bei Facebook und bei Upcoming eingetragen, werde wahrscheinlich Briefwahl beantragen (müssen) und sonst ... geht die Europawahl bislang zumindest spurlos an mir vorüber.
Zwar lese und höre ich immer wieder von irgendwelchen bundesrepublikanischen Verordnungen und Gesetzen, die aufgrund europäischer Gesetzgebung angepasst werden müssen, doch welche europäischen Gesetze kenne ich überhaupt? Keine.
Geht Ihnen das auch so? Sollten wir inne halten und unsere "Europa-Ignoranz" überdenken?
- Sollten die Kapuzenpullis
aka Digitalen Wilden und die Parteibuchträger sich doch mehr um Europa und die Europawahl kümmern als um die Bundestagswahl?
- Wird Europa in 10 Jahren noch wesentlich mehr mit seiner Gesetzgebung den Alltag in Deutschland bestimmen als dies jetzt schon der Fall ist?
- Sollten die europäischen Bürger von heute und "Europa-Bürger" von morgen auf eine europäische Gesetzgebung drängen, die unmittelbar auf nationaler Ebene wirkt, ohne dass es dazu einer nationale Gesetzgebung bedarf? Schließlich bricht Bundesgesetz auch Landesgesetz - warum also nicht Europagesetz das Bundesgesetz?
- Können sich die Europa-Bürger eine teure nationale Gesetzgebung und Administration überhaupt noch leisten?
- Sollten wir nicht auch hoheitliche Aufgaben wie die Landesverteidigung übertragen? Warum keine Europastreitkräfte unter europäischem Kommando?
- Vertrauen wir unseren europäischen Nachbarn gerade mal bis zur EU-Mitgliedschaft und keine Nasenspitze weiter?
Natürlich (sic!) schaffe ich es nicht zum PolitCamp09 in Berlin am 2. und 3. Mai. Hätte ich doch dort genau solche Fragen diskutieren könne.
<ironie>
P.S. "Digitale Wilde" gefällt mir besser als "Digital Natives", dann bei letzterem kommt immer wieder die Fragen nach dem Alter hoch, und dann fühle ich mich sehr schnell diskriminiert
. Ich bin wohl kein Digital Native - vielleicht gehe ich als Digitaler Wilder durch. Immerhin bin ich ein Digital Silver. Den Titel lasse ich mir nicht nehmen: Silber im Haar und Bits in den Knochen
</ironie>
26. April 2009
Zwischen dem 14. Mai und dem 25. Juni findet im Hays-Forum in Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, München und Hamburg eine Begegnung der dritten Art statt. Zuerst habe ich noch gezögert. Aber wie könnte ich mir dies entgehen lassen:
Welche Erwartungen der Digital Natives für die Unternehmenswelt der Zukunft brauchbar sind und wie sie Organisationen verändern, diskutieren Manager auf dem Hays-Forum. Die Erwartungen und Ideen der Digital Natives werden von ihnen via Video eingespielt und dann auf der Bühne unter der Moderation von Willms Buhse diskutiert.
So bin ich also am 9. Juni Frankfurt in der Deutschen Nationalbibliothek
25. April 2009
Mozy bietet das automatisierte Online-Backup eigener Dateien für Windows- und Mac-Rechner an. Für Home-User sind 2 GB Speicherplatz frei. Ein unbeschränktes Backup ("Unlimited Backup") gibt es für 4.95 USD im Monat mit MozyHome.
Im vergangenen Jahr hatte ich bereits Mozy ausprobiert und war recht zufrieden damit. Doch wofür ein Online-Backup? Schließlich sichere ich bereits mit Cobian Backup auf eine lokale USB-Festplatte und auf eine zweite Festplatte am WLAN-Router via FTP. Doch eine Mozy-Nachricht mit einem Hinweis auf einen Artikel in der Computerworld ließ mich noch einmal darüber nachdenken.
Der "Hudson-River-Fall"
Bei der Airbus-Notwasserung im Januar kamen alle Passagiere mit dem Leben und dem Schrecken davon. Doch einige mussten ihre Notebooks mit wertvollen Daten im Hudson River untergehen lassen. Paul Jorgensen, Vice President of Sales von Epocrates Inc., saß in einem Fensterplatz und musste ebenso wie die anderen Passagiere das Flugzeug so schnell wie möglich verlassen. Nach der ersten Erleicherung wäre er jedoch am liebsten wieder ins Flugzeug zurück, um seinen Laptop mit den Daten zu retten:
At one point in the ferry, Jorgensen stared at the enormous plane floating nearby and found himself thinking, "damn, I wish could get in there right now. My laptop's in there, all my stuff is right there. It's not underwater yet. If I could just grab my laptop bag, I'd have all my data. I know it sounds ridiculous, but I was contemplating it. That's how much stuff I had in there that I didn't want to lose. I didn't want to deal with losing all that."
[ Computerworld: US Airways Flight 1549 passenger grateful for life -- and data ]
Was wäre also, wenn unser Haus abrannte? Oder Einbrecher sich ein paar Gigabyte für 0 EUR / GB holten? (weiter)
25. April 2009
Heute und morgen (25. und 26.04.2009) gibt es "Wein und Tapas" in Schwabenheim an der Selz (Rheinhessen). Unter dem Motto "Wein und Tapas" laden bereits seit ein paar Jahren mehrere Weingüter zur Weinprobe und zum Genießen von Rheinhessen Tapas in die Höfe der Winzer.
Für den Preis von 19,50 Euro gibt es Weinproben und Tapas. Sozusagen Weinhöfefest in vielen Weingütern gleichzeitig:
- Samstag, 25. April von 14 - 22 Uhr
- Sonntag, 26. April von 11 - 20 Uhr
Morgen werden wir einen Spaziergang in Schwabenheim durch die Weingüter machen




