31. März 2009
Ich blogge, weil mich Themen beschäftigen und berühren. 2005 war mein Blog ein "Unfall": Ich suchte ein einfaches CMS zum Ausprobieren und Spielen. Aus dem Spielen wurde Leidenschaft. Irgendwann stellte ich fest, dass das, was ich da mache, Bloggen ist. Und so schreibe ich immer noch gerne, weil mich Themen und Menschen beschäftigen und ich das mit meinem Blog verarbeite.
Mein Blog und ich haben uns geformt. Es ist wie mit einer langen Freundschaft: Jeder hat seine Ecken und Kanten - und deswegen mag man sich.
Ich bin der A bis Z-Blogger:
Ich bin der A-Blogger, weil ich mein Blog total gerne schreibe und weil mir gefällt, was ich schreibe.
[...]
Ich bin der Z-Blogger, weil die Reichweite meines Blogs gering und die Nicht-Relevanz meines Blogs gewaltig ist.
Denn ich kann mich irgendwie nicht dagegen wehren, wenn ich über etwas stolpere. Irgendwie weiß ich, dass ich darüber in meinem Blog ein paar Worte zu verlieren habe. Damit die Worte nicht verloren gehen. Was getan werden muss, das muss getan werden. Heute, hier und jetzt.
Und dann kommt es raus. Weil es muss.
Mein Blog ist mein Themenspeicher, mein Gewissen, mein Kumpel. Deswegen blogge ich über Fachliches und über Persönliches. Mein Blog bin ich.
Mein Blog hat mich mit Personen und Freunden bekannt gemacht. Danke, mein Blog.
31. März 2009
Im Dezember habe ich am World Aids-Tag auf dem Webmontag Frankfurt das World Community Grid vorgestellt. Das Grid verteilt Forschungsaufgaben auf derzeit 1.218.593 Rechner von 436.132 Mitgliedern. Seit meiner Vorstellung im Dezember kam unter anderem das Clean Enegry Project hinzu.
The mission of the Clean Energy Project is to find new materials for the next generation of solar cells and later, energy storage devices.
Professor Alan Aspuru-Guzik von der Harvard Universität vermittelt eine Vorstellung, was das genau bedeuten wird:
By finding compounds that make the next of flexible solar cells, we'll be able to actually put solar cells in places where you didn't think a solar cell could fit, from jackets to tents, to you know, rooftops... et cetera.
Konkurrenz für Gesundheit und Umwelt
Inzwischen gibt es immer mehr Projekte, die jeder von uns unterstützen kann. Das wird dazu führen, dass die Projekte nicht nur so wie früher um unsere Geldspende sondern um unsere Rechenzeit konkurrieren werden.
Das World Community Grid hat hier einen richtigen Weg eingeschlagen. Die Community wächst, es gibt ein Forum, regelmäßig News über neue Projekt und auch immer mal wieder eine Aktion oder ein neues Video. Sicherlich wird das Grid (mit der tatkräftigen Unterstützung durch IBM) seine Aktivitäten in der nächsten Zeit noch ausweiten.
Denn der Konkurrenzdruck unter den Projekten wird zunehmen. Kein Projekt wird sich zukünftig darauf verlassen können, dass es sich alleine mit der guten Absicht, dem guten Zweck und der Möglichkeit zu helfen gegen die anderen Projekte durchsetzen wird. Die Unterstützer werden diejenigen Projekte auswählen, die ihnen zusätzlich aktiv Informationen bieten, mit ihnen reden und ihnen eine Gemeinschaft bieten. Wo auch immer und wann auch immer die Unterstützer dies möchten.
Denn Menschen sind Gespräche. Überall. Jederzeit.
Die Präsentation vom 1. Dezember



