14. August 2008

Da weiß man, woran man ist. Kein Wal, sondern eine Frage und die Antwort dazu. Mehr (braucht es) nicht.

Informationspolitik bei Rivva.de: Klare Aussage

So,jetzt wisst Ihr auch, wie mein Browser aussieht Wink

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14. August 2008

Auf DNAdigital habe ich mich in einer Diskussion dazu geäußert, wie der Arbeitsplatz momentan aussieht und der Arbeitsplatz von morgen aussieht. Hier ist der Beitrag (in leicht überarbeiteter Form):

Seit längerem schon bin ich "digital" geteilt in einen Büroarbeitsplatz als Arbeitnehmer und einen quasi-mobilen privaten Arbeitsplatz als Netzgänger. Glücklicherweise habe ich im Büro das Privileg eines frei konfigurierbaren DSL Rechners mit freiem Internetzugriff (da ich dort das Intranet und den Internetauftritt betreue).

Büro

IE6, Exchange/Outlook(Termine, ToDos, Emails), Festnetz, Fileserver, diverse Excelsheets und Worddateien, klassische Meetings, fürchterlicher Kaffee aus dem Automaten. Nachtrag: Ein erstes zartes Wiki-Pflänzchen gibts.

Privat

Firefox 3, Twitter (Twhirl), Friendfeed, Instant Messaging (Sykpe, Digsby für Yahoo + Jabber + Facebook), PowerFolder (zum Online-Synchronisieren von Rechnerverzeichnissen), EverNote für Notizen, verschiedenen Online-Storage, FTP (FileZilla), Thunderbird (IMAP/Pop3 i.e. T-Online/Yahoo! Mail, WebDav/iCal Zugriff auf Google Kalender + Venteria + RememberTheMilk), RSS-Reader (FeedDemon), Last.fm zum relaxen, Virtuelle Meetings z.B. via Skype, Reale Meetings z.B. BarCamps + OpenSpace,  Kaffee zu Hause vom Kaffeeautomat (nicht mobil) und mobil im Bistro, Festnetz + Handy (iPhone schon budgetiert :-) ), persönliches Wiki zum Arbeiten, Bookmarking mit delicious und Foxmarks, Social Networks wie Facebook, viele verschiedene Webdienste wie Dopplr + Plazes ... eigentlich alles, was ich irgendwie brauche. Wenn ich etwas Neues brauche, dann "nehme ich es mir" :-)

Ach ja, Top Kommunikations- und Arbeitsmittel: Mein Blog und meine Blogroll

Insgesamt ist mein "privates Büro" seit dem letzten Jahr vielfältiger geworden, auch wenn ich das eine oder andere nicht mehr benutze (Meine Top-Websites oder: Wie ich die Dinge geregelt bekomme)

Morgen

In letzter Zeit lese ich des Öfteren (z.B. von Wolff Horbach bei innovativ.in) über dieses Buch zum Thema Arbeiten als Arbeitnehmer: "Morgen komm ich später rein". Kennt es jemand? Meinungen dazu?

Noch ein Nachtrag: Der Autor Markus Albers hat einen Gastbeitrag im Speakers Corner von Robert veröffentlicht, und dort erfolgt eine lebhafte Diskussion in den Kommentaren - "Die neuen Freiangestellten" (siehe auch meine Vergesslichkeit im Kommentar unten).

(Anmerkung: Ich genieße meine doch sehr flexible Arbeitszeit in meinem Job, so dass ich jetzt diesen Artikel noch schnell zu Hause schreiben kann)

Gelegentlich gibt es Überschneidungen, weil ein beruflicher Kontakt dieselben / ähnliche Möglichkeiten benutzt wie ich privat. Dann freue ich mich über meinen Büro DSL-Rechner oder benutze (auch außerhalb der Bürozeit) meine private Infrastruktur. Als Arbeitnehmer wünsche ich mir eine ähnliche Welt wie die, in der ich mich privat bewege. Eigentlich würde ich gerne so etwas wie ein Results-Only Work Environment bei Best Buy haben (INJELEA Blog: ROWE bei Best Buy: Results-Only Work Environment)

Gespaltene Persönlichkeit

Das sieht mir nach einer gespaltenen Persönlichkeit aus...

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14. August 2008

Es gibt keine gerechten Krieg. Nie. Das Schlimmste an Kriegen jedoch ist, dass es immer einzelne Personen sind, die den Krieg anzetteln, provozieren, beginnen, fortführen und nicht beenden wollen. Es gibt immer wieder Regierungen bzw. Nationen, die gegen das Kriegsrecht verstoßen, und in jedem Krieg gibt es Soldaten, die gegen die Genfer Konvention verstoßen. Aber es sind nicht Regierungen und Soldaten - es sind Menschen, die unmenschlich sind:

Was mich eher juckt: Wer steckt die Putins, Medvedevs und Saakaschwilis in den Knast, nachdem sich der Rauch gelegt hat? Wer erhebt Anklage gegen die Spitzenverantwortlichen im Staat, nicht alles getan zu haben, um Menschenleben zu schonen? Wer wird die Soldaten verfolgen und vor Gericht bringen, die womöglich Zivilisten verletzt oder gar ermordet haben? Jeder Mörder wir gesellschaftlich gebrandmarkt, aber nur nicht im Krieg. Jeder Mensch, der in einem zivilisierten Staat einem anderen schadet, muss sich vor Gericht verantworten. Ausnahmslos. Als gälte dieser Grundsatz auf einmal nicht mehr, weil Krieg eben Krieg ist.

[ Basic Thinking: kurze Gedanken zum Krieg in Georgien ]

Ich war einige Jahre Soldat und Offizier in der Bundeswehr und war (und bin) der Ansicht, dass die Gesetzgebung den deutschen Soldaten enge Grenzen auferlegt. Doch wer fragt im Kriegsfall danach, wer was wie getan hat? Nach dem zweiten Weltkrieg kamen in West und Ost zahlreiche Kriegsverbrecher davon. Nicht nur die Soldaten (ja, auch bei denen gab es "Nichtmenschen") sondern meisten auch diejenigen, die nach vieler Meinung - und der meinigen - als Wirtschaftsbosse den Tod vieler förderten und davon profitierten. Oder Einzelne, die im Namen der Wissenschaft erst den Wirtschaftsbossen die  Werkzeuge in die Hand gaben.

Doch oft frage ich mich: Was hat die Menschheit daraus gelernt? Geschichte ist für mich nicht nur einfach Vergangenes sondern die Basis, um zu lernen. Doch selbst nach dem fürchterlichen zweiten Weltkrieg bleibt da nur ein großes Vakuum.

Letztendlich geht es immer um Macht. Persönliche Macht für den Einzelnen, der deswegen auch über Leichen geht. Und Einzelne, die sich im Windschatten der Mächtigen sonnen.

P.S. Wer sich für angesichts des Jahrestages am 6. August für die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki interessiert, dem empfehle ich die Reihe auf USA Erklärt: Der Krieg gegen Japan (hier: Teil 3).

Nachtrag

Bei aller Verantwortung von Politikern, Machtmenschen und Wissenschaftlern: Alle Soldaten und ganz besonders die Offiziere haben im Krieg selbst eine ganz besondere Verantwortung. In jedem Krieg gibt es dennoch immer wieder ganz fürchterliche Szenen, wo Soldaten oder Freischärler "Plündernd von Haus zu Haus" ziehen. Und die Offiziere greifen nicht ein. Oder ist das Alles so gewollt und wird von der russischen Führung nicht nur geduldet?

Russlands weiteres Vorgehen scheint für Russland klar zu sein, sagt doch Russlands Botschafter Wladimir Kotenev lapidar:

Krieg ist Krieg

[ Welt Online: Russlands Botschafter poltert gegen Georgien ]

Das könnte ein Signal sein: Russland, geführt von Dmitri Anatoljewitsch Medwedew und Wladimir Wladimirowitsch Putin, denkt nicht daran, seine Zusagen einzuhalten und seine Soldaten zurückzuhalten.

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