21. November 2007

Seit vergangenem Donnerstag habe ich DSL-Verbindungsprobleme in unterschiedlicher Dauer und Intensität. Zuerst war es nur mal gelegentlich, dass ich keine Verbindung raus aus dem Router bekam. Dann immer öfter.

Update Sonntag, 25.11.: Am Freitag war ein Techniker da, in der Schaltstation und bei uns im Haus. Gestern morgen kurz getestet, heute morgen funktioniert DSL seit 30 Minuten bereits ohne Unterbrechung. Sieht gut aus Smile

Freitag war es dann soweit: Nichts ging mehr. Ich rief die Telekom an. Am Samstag Nachmittag war der Techniker da. Vorführeffekt: Leitung okay, vorsichtshalber Splitter und Wanddose ausgetauscht, am Schaltschrank wollte er die Kontakte anschließend kontrollieren. Ich solle mal beobachten. Habe ich. Ich war allerdings nicht oft online. Montag fing es dann ganz klein wieder an. Gestern flog ich dann schon mal mittendrin aus Skype raus. Heute Morgen ging gar nichts. Also wieder ein Anruf bei der Telekom.

Zwischen 16 und 19 Uhr soll ein Techniker kommen, er ruft aber vorher auf dem Handy an. Ich war verkehrsbedingt erst um 17.00 Uhr zu Hause. Nichts ging (obwohl LED am Router alles okay zeigten für T-DSL online). Dann nur noch kurze Aussetzer. Jetzt funktioniert DSL (mal wieder). Mist, bestimmt kommt gleich der Techniker und stellt fest, dass alles okay ist. Hoffentlich ist es wirklich die Leitung, der Proxy o.ä. und nicht mein Router, der Aussetzer hat.... 

Das Blöde an diesen Blinker-Fehlern (Geht! Geht nicht! Geht! Geht nicht!) ist, dass sie immer dann nicht da sind, wenn man die Ursache finden will :-(

Update 19:20 Uhr: Da draußen in der kalten dunklen Nacht in einer Schaltstation der Telekom wird gearbeitet. Die DSL-Probleme liegen tatsächlich an der Telekom und nicht an meinem Router. Auch wenn ich minütlich wieder mit DSL-Verbindungsverlust rechne bin ich jetzt ein kleines bisschen zufriedener und bemitleide den armen Techniker da draußen Wink

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21. November 2007

Matthias Schwenk von www.bwlzweinull.de hat eine interessante Präsentation auf Slideshare veröffentlicht (Corporate Blogs und ihre Erfolgsfaktoren: Ein Erklärungsmodell). Dieses Modell soll die Bewertung von Corporate Blogs nach den Kriterien Nachricht, Meinung und Vernetzung ermöglichen. Und im Corporate Blog von CoreMedia wird dieses Modell aufgegriffen und darüber diskutiert.

Das Erklärungsmodell

Matthias Schwenk verwendet 3 Kriterien und weist ihnen eine Spanne zu. Erfolgreiche Corporate Blogs haben zentrale Nachrichten ("Botschaften"), in ihnen werden Meinungen offen (kritisch) geäußert, und die Vernetzung wird intensiv (hoch) gepflegt: 

Erklärungsmodell Erfolgsfaktoren für Corporate Blogs

Die Visualisierung erfolgt mittels Schiebern / Reglern zu den Kriterien. Je weiter links alle Kriterien, desto erfolgreicher das Blog.

[ Nachtrag: Link zum Blogartikel - Überlegungen und ein Erklärungsmodell zu Corporate Blogs ]

CoreMedia Blog 

Björn Bauer greift auf der Blogplattform "socialize" von CoreMedia in seinem Artikel "Corporate Blogs und Ihre Erfolgsfaktoren" dieses Modell auf und fragt dann:

Wo steht unser Blog da wohl jetzt?

Das CoreMedia Blog (oder: Plattform?) gibt es erst seit einigen Tagen (zumindest in der Öffentlichkeit). Die Artikel können im CoreMedia Blog hinsichtlich ihrer Sichtbarkeit festgelegt werden, d.h. ob öffentlich zugänglich oder nicht.

Mein Eindruck nach etwas stöbern: Kollegen und Partner von CoreMedia tasten sich an das Medium Blog heran - besonders unter dem Gesichtspunkt, plötzlich im Netz zu stehen.

Nachricht

Links von der Mitte - zentral. Inhaltlich zu E20, Content Management, aber auch allgemein zu Web 2.0. Was ich noch vermisse sind Artikel zum Content und Media Management (hab' ich sie übersehen?)

Vernetzung

Mitte - "halbhoch" Zwar werde schon viele Links gesetzt, aber es fehlen noch die Links zu und die kritische Auseinandersetzung mit anderen Blogs. Dann kommt die Verlinkung von außen fast von selbst Smile

Meinung

Rechts von der Mitte - eher unkritisch (Nachtrag: Eigentlich schon in der Mitte, weil sie selbst darüber diskutieren). Aber die CoreMedianer tasten sich selbst noch heran:

Als Autor in diesem Blog muss ich allerdings sagen: Die Entscheidung, was nun wie sichtbar sein soll, fällt nicht leicht. Bei kritikfreien Äußerungen insbesondere am eigenen Unternehmen ist die Entscheidung relativ leicht. Da ist es nur noch eine Frage des Mutes des jeweiligen Autors. Aber kritische Äußerungen?

[ Mark Michaelis ]  

Sich mit einer eigenen Meinung zu exponieren, die aneckt und Kontroversen auslöst, ist in der Tat nicht leicht. Es erfordert Mut. Doch es lohnt sich. Denn nur, wenn man den Mut hat, auch bei schwierigen Themen ehrlich Stellung zu beziehen, besteht die Chance auf schnelle Verbesserung. 

[...]

Ich bin überzeugt, dass in einer Vertrauenskultur der Mut zur Exponentenbewegung und die damit einhergehende Wertschätzung mit der Zeit wachsen wird.  

[ Sören Stamer ] 

Sich mit seiner eigenenen Meinung zu exponieren, das bedeutet: Sich rühren und die Ketten spüren. Oft auch die Ketten im eigenen Kopf. Und vielleicht gelingt es dann, die eigenen Ketten und die des Unternehmens (Nachtrag: d.h. die Ketten, in dem sich das Unternehmen befindet) zu sprengen. Gemeinsam mit dem Unternehmen. Voraussetzung dafür ist die Fehlertoleranz in Unternehmen.

Ich wünsche den CoreMedianern alles Gute bei ihren Versuchen, sich kräftig zu rühren.

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