10. Oktober 2007

Björn Negelmann und Stephan Schillerwein haben soeben die beiden Tage der Contentmanager.days 2007 mit den vielen Themen zusammengefasst. Thomas Koch, KongressMedia, hat die Teilnehmer verabschiedet und sich für das Feedback bedankt.

Und ich? Ich packe jetzt zusammen nach zwei sehr interessanten Veranstaltungstagen und freue mich auf die Heimfahrt nach Schwabenheim.

P.S.: Zuerst aber noch ein kleines Get Together mit einem Bierchen Wink

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10. Oktober 2007

Frank Martin Hein (Communications Director, Bombardier Transportation) bezieht sich auf Erkenntnisse aus seiner Arbeit als Berater und seiner jahrelangen berufl. Tätigkeit.

Kultur bedeutet Kommunikation und Kontrolle. Immer mehr Wahrnehmung erfolgt gegenseitig (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) über elektronische Medien.

  • Computerbildschirme reflektiert Unternehmenskultur
  • Kultur wird durch permanenten Wandel herausgefordert
  • => Inkonsistenzen
  • => Probleme in der Organisation
  • => Kommunikation mus helfen
  • Institionelle und individuelle Prozesse können helfen

Kultur 

  • Annahmen: Zeit, menschliche Natur,  
  • Definitionen: Mission, Strategie, Ziele, Erfolg
  • Verhalten: Konflikt, Belohnung, Emotion / Kognition
  • Sprache: Ideologie, Wahrheit, ...
  • Information: Transparenz, Offenheit, Vollständigkeit

In der Zukunft werden Mitarbeiter noch mehr in Informationtechnologie arbeiten und auf Gruppenebene auf elektronische Kommunikation angewiesen sein

Unternehmen sind geprägt durch Wandel

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10. Oktober 2007

Dr. Mark-Steffen Buchele Buchele von aexea stellt die Ergebnisse der 3. Contentstudie vor. Über 300 Teilnehmer im deutschsprachigen Raum nahmen bereits daran teil - die Studie läuft noch.

Die Entwicklung geht zu multifunktionalen Portalen (Intranet und Internet) - Inhalte kommen sowohl aus Intenet als auch Intranet, es gibt weniger getrennte Redaktionen.

  • Bei WestLB werden Deals wird rein von interner Kommunikation gepflegt, aber sowohl im Intranet, Extranet und Internet (Investor Relations) verwendet.
  • Von den Befragten sind über 80 Prozent für Inhalte zuständig.
  • Zunehmend verwantworten Kommunikationsbereiche (inkl. Marketing) die Internetsites als Leitmedium der Organisation.
  • Es gibt kaum noch Redaktionen ohne hauptamtliche Redakteure. Die Unternehmen mit über 3 Redakteure in Hauptfunktion nehmen zu.
  • Auch die Bestückung mit Redakteuren in Nebenfunktion nimmt zu.
  • Multimediale Inhalte sind auf dem Vormarsch. Der Anteil der Sites, die Video- oder Tonmaterial verwenden, hat sich im Vergleich zur letzten Studie fast verdoppelt. 70 Prozent der Unternehmen erstellen diese Inhalte nicht selbst.
  • Ein positiver Trend: Regelmäßige Koordination zwischen Redaktion und Unternehmen.

Einstiegsseite zur Teilnahme an der Content-Studie 

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10. Oktober 2007

Jürgen Glodeck vom Innenministerium Baden-Württemberg berichtet über Polizei-Online:

  • 31.3000 Bedienstete (davon 25.000 Polizisten)
  • 700 Standorte (u.a. nur mit ISDN!)
  • Kooperationsprojekt mit der Deutschen Telekom 
  • Hälftig getragenes Projektbudget
  • Polizei als Pilot

Schlagworte: 

  • Infrastruktur/BK
  • Fachportale 
  • Integriertes Bildungs- und Lernmanagement-System
  • Blended-Learning / E-Learning / Autorenwerkzeug
  • Fachanwendungen
  • Integrationsplattform / Content Management (Microsoft Sharepoint Server)
  • Führungsinformation
  • Dokumentenmanagement / elektronische Akte (viel läuft derzeit per Email, wird auf Filesystem gelegt)

 

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10. Oktober 2007

Christiane Osterseher, DB Dialog Telefonservice GmbH (u.a. 28 Hotlines), und Dr. Joachim Weiß, Netpioneer GmbH stellen das Intranet Einstein vor.

Strategische Ziele

  • Zentralisierung des regional ansässigen Informationsmanagement
  • Informationen überregional zur Verfügung stellen
  • Standardisierung der Geschäftsfelder
  • Optimierung der Qualität der Informationsweitergabe 

Weitere Projektziele

  • Zielgruppenorientierte Informationsversorgung
  • Informationen kommen zum Agenden
  • Informationsverteilung auf Papier ist überflüssig
  • Der Informationszugriff erfolgt immer gleich
  • Informationen sind jederzeit und überall verfügbar

Redaktion

  • Zentrale Redaktion
  • 8.000 Artikel pro Jahr
  • 1.700 Artikel pro Jahr aktualisiert 
  • 7 Redakteure
  • 17 Stunden / 7 Tage verfügbar
  • derzeit fast 65.000 Artikel

Zeitablauf

  • 05/2002: Ausschreibung
  • 11/2002: Go live
  • 2004: LDAP-Anbindung, zweiter Mandant 2004
  • 2005: Firmenintranet, e-Learning, Kommunikationsplattform
  • 2006: Erweiterung Voltextsuche, Anbindung an VKL
  • 2007: Bookmark-Liste, Erweiterungen BahnCard (Neugeschäft)

Facts 

  • Callcenter sind ständig erreichbar (17 Stunden am Tag)
  • Hhohe techn. Erreichbarkeit notwendig.
  • Monatlich gibt es einen Release.
  • Webapplikation auf Basis JBoss 4.0
  • Datenbank MS SQL-Server
  • CMS Imperia 8.0 mit Asnchroner Webservice -Schnittstelle
  • Zentrale LDAP-Anbindung
  • Einbindung in das Neue Vertriebssystem (NVS) der Deutschen Bahn
  • Integriertes LMS (Schulungen auf SCORM-Basis
  • Lucene als Suchmaschine
  • Rollen- und Rechtekonzept (Rolle wird auf LDAP eingepflegt)
  • Architektur:
    • 2 Produktivserver für Applikation
    • Lastverteilung über Cisco Loadbalancer
    • 1 prod. DB-Server 1 DB als Hot standby
    • 1 Redaktionsserver,
    • komplette Test- und Entwicklungsumgebung 

Demo

Virtuelles Abbild (Image) auf einem Notebook

Intranet DB Dialog

Intranet DB Dialog

Intranet DB Dialog

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10. Oktober 2007

Julia Petschinka, Austrian Research Center, berichtet von einem rein Blog-Intranet. 

Wer arbeitet in der smart systems Division

  • Forscherinnen und Forscher im Bereich Naturwissenschaft und Technik
  • Programmierer
  • Oft erster Arbeitsplatz nach Studium

Warum Intranet

  • wissen, was andere machen, sich nicht aus den Augen verlieren
  • Bessere Dokumentenablage 
  • Stärkung des "wir-Gefühls"
  • Mehr Austausch 
  • Informationsplattform 
  • Vorstellung (neuer) Mitarbeiter 

Wie kam es dazu

Private Erfahrungen im Unternehmen mit Blogs und Wikis, Workshops

Prinzip: 

  • WIR machen das Intranet
  • Redaktion: War mal geplant, jeder ist sehr beschäftigt. Entscheidung: WIR sind die Redaktion
  • Jeder soll Beiträge schreiben und kommentieren
  • Freiwillige Basis 

Startseite 

  • Portal 
  • Verschiedene Bereiche: Themenblogs
  • Zufallsbild 

Die Blogs (Themen) werden teilweise so genutzt wie geplant, und teilweise nicht (wenig Teilnahme, Akzeptanz)

Lessons learned

  • Redaktion (0,25 - 1)  ist notwendig für Inhalte und Motivation
  • Viele Mitarbeier trauen sich nicht zu schreiben / veröffentlichen
  • Commitment der Leitung ist da, könnte aber "präsenter" sein
  • Unterschied zwischen Massenemails und Intranet-Beitrag
  • Rollenverteilung differenzierter: Bereiche , die statischer sind, Bereiche, die offen sind.
  • Mehrwert für Mitarbeiter: Vernetzung, gruppenübergreifende Projekte - ist das wirklich gewünscht? Wird das gelebt?
  • Mitarbeiter müssen immer wieder aus Neue ins Intranet geführt werden: Newsletter mit Links zu neuen Beiträgen
  • Man braucht viel Geduld
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10. Oktober 2007

Ralf Bartels, Beiersdorf AG (Global Corporate Identity T Information, Manager Corporate Intranet / Culture) über die Internationalisierung eines große Intranets.

"One fits for all funktioniert nicht immer"

  • mehr als 17.000 Mitarbeiter 
  • mehr als 150 Tochtergesellschaften weltweit

Unterstützung durch die ICOM GmbH

Projektziele

  • Basis für einheitliche technische Infrastruktur (Harmonisierung) legen
  • Schaffung einer mulitiplierbaren Inhaltsstruktur
  • Stärkung der Goup Site: Vernetzung der Intranets
  • Internationaler Kommunikationskanal für Corporate News

Bestandteile d. Projekts

  • Analyse bestehender Intranets, Nutzungsanalysen, Workshops
  • Überarbeitung der Navigationsstuktur, Weg von Organisationsfokus - Hin zur Themenstruktur
  • Internationalisierbare Masterstruktur für die Inhalte
  • Regeln für die Homepage-Gestaltung
  • Governance-Funktion für die Holding 

Bisherige Intranets

Große Vielfalt der bisherigen Intranets mit unterschiedlichem Design. Vorstand hat Intranet erkannt, um weltweit mit Mitarbeitern zu kommunizieren, um alle tatsächlich zu erreichen.

Positionierung

Group Site: Internationale Informations- und Kommunikationsplattform 

Landessites: Regionale Plattform

  • Kleinere Länder erhalten ersatzweise auch in der Group Site einen Auftritt.
  • Flexible Gestaltung der Ländersites / kein Überstülpen. Aber Zentrale News erhält jeder.
  • Ansprechpartner / Contentowner ist immer ausgewiesen.

Nachtrag (11.10.): Auf eine Bitte hin wurden die Bilder von mir ausgetragen.

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10. Oktober 2007

Troy Bankhead, Vanksen, hält die Präsentation in Englisch als Ersatz für Stefan Schwarz, ArcelorMittal

ArcelorMittal (Stahlunternehmen) hat nach dem Merger mehr als 320.00 Mitarbeiter in 60 Ländern.

Es geht um ein Web TV Projekt, in dem Arcolor Mittal Web TV den Launch von Arcelor Mittal zu dokumentieren, aber auch dabei zu helfen. Aufgabe:

  • Neue Kultur, neuer Brand
  • Neuen Unternehmensfokus
  • Offenheit und klare Richtung 

vermitteln. 

Primärer Focus: Mitarbeiter. Aber auch Analysten, Investoren, Kunden, Financial Bloggers, Shareholdes. 

Mittel

  • a hard-hitting bi-monthly Dokumentation
  • 4-5 Minuten per Episode mit Mitarbeitern und Kunden: Die Welt von ArcelorMittal zeigen, Mitarbeiter und Kunden  
  • Interaktivität, hoch zugänglich

Fortune 500

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