16. August 2007
Von Morgen, 17. August bis am Sonntag, 19. August, findet das Hoffest beim Weingut Margaretenhof statt. Von INJELEA bis zum Margaretenhof sind es gerade einmal 300 Meter (Luftlinie), und ich bin fast jedes Jahr auf dem Hoffest. Genau die richtige Gelegenheit, mich oder andere kennen zu lernen:
- Kommt zum Margaretenhof
- Lernt mich und Euch kennen
- Lasst bei Wein, Essen und Musik die Seele baumeln
- Unterhaltet Euch bei lockerem Gespräch. Einfach nur so.
Startschuss für das Hoffest 2007
17.08.2007
Um 19.00 Uhr am Freitag fällt der Startschuß für unser diesjähriges Hoffest.
Genießen Sie unsere Weine in einem außergewöhnlichem Ambiente und freuen Sie sich auf ein Wochenende voller Gelassenheit, Musik und Spaß
Ab 20.00 Uhr erleben Sie mit den "Party-Boys" Hits zum Feiern und Tanzen.Akustik-Party
18.08.2007Am Samstag gehen der Weinbrunnen und die Küche ab 18.00 Uhr für Sie in Aktion.
Ab 20.00 Uhr steigt die Akustikparty mit "Weiss-Schulze-Le Roux" aus Aachen mit Gitarre, Contrabass und Percussions.
Lassen Sie einfach mal die Seele baumeln.Jazz und Oldies stehen heute auf dem Programm
19.08.2007Ab 11.00 Uhr sind Küche und unsere Teams im Weinbrunnen und am Sektstand einsatzbereit.
Ab 12.00 Uhr bringt die "Wiesbadener Juristenband" Jazz vom Feinsten zu Gehör.
Um 14.00 Uhr warten Leckereien aus der Backstube auf Sie und ab 19.00 Uhr spielen Rainer Schindler und Andax Dörsam alias "Flower-Power-Men" Oldie-Klassiker aus 3 Jahrzehnten zum Abschluß unseres Festes.
Die Party-Boys kenne ich zwar nicht, aber wir suchen uns sowieso eine ruhige Ecke zum Erzählen.
Zum Notieren
- Wann?
Freitag, 17. August, ab 19:00 Uhr - Wo?
Im Margaretenhof in Schwabenheim an der Selz (Yahoo! Maps), sollte ausgeschildert sein: Durch Schwabenheim den Hinweisen zur Olbornhalle / Sportplatz folgen, dann an der Halle vorbei in Richtung Elsheim. Ein paar Meter außerhalb auf der linken Seite ist der Margaretenhof. Parkplätze gibts reichlich - Anmeldungen?
Ihr könnt Euch gerne anmelden hier mit Kommentar, bei wevent oder Upcoming, aber ich bin auf jeden Fall da - Regen?
Es gibt auch trockene Plätze (hier regnet es gerade), die Wettervorhersage steht auf über 20 Grad Celsius und Sonne - Erkennen?
Ich werde ein Aloha-Shirt anhaben, vielleicht sogar das vom obigen Bild
Die Konkurrenz durch das BarCampCologne2 ist groß, aber immerhin sind wir bislang zu viert (vielleicht kommt ja noch die allerbeste aller Ehefrauen dazu)
16. August 2007
Kurz vor seiner Blogfreien Urlaubszeit wies Klaus Eck mich noch auf einen Artikel im Maiheft von brand eins hin: Große Freiheit. In dem Artikel geht es um die neue Arbeitsform ROWE ("Results-Only Work Environment"), die seit 2003 bei Best Buy eingeführt wird. Heute sitze ich vor dem Artikel und lese, lese, lese ... Danke für den Tipp, Klaus, so würde ich gerne arbeiten
Best Buy ist ein amerikanisches Unternehmen mit über 120.000 Mitarbeitern und verkauft Elektronikartikel wie Computer, Software, DVDs und Kameras.
Und ROWE? Nicht die Anwesenheit sondern das Ergebnis zählt, nicht wann und nicht wo. Acht-Stunden-Tag? Egal! Berufsverkehr? Egal! Freizeit? Ja, aber nicht unbedingt am Wochenende. Wie das aussehen kann, das zeigt bereits der erste Absatz:
- An diesem Montag wird Dawn Paulson wohl schon um 14 Uhr nach Hause fahren und ein paar Besprechungen verpassen. Stattdessen wird die 30-jährige Mitarbeiterin der amerikanischen Elektronikkette Best Buy ihren Hund ausführen und sich später von zu Hause oder aus einem Café ins Büronetz einloggen. Wie die zwei folgenden Arbeitstage aussehen, wisse sie noch nicht, sagt Paulson. Nur so viel stehe fest: Am Donnerstag werde sie für ein langes Wochenende zu ihren Schwiegereltern fahren, Laptop und Blackberry im Gepäck, um bei E-Mails und Telefonaten nicht den Anschluss zu verlieren. Wie viele Stunden sie in dieser Woche arbeiten wird? "Keine Ahnung, ist mir auch egal", antwortet Dawn Paulson.
Anlass für die Veränderungen war die hohe Mitarbeiterfluktuation. Innerhalb eines Jahres war die Belegschaft von Filialen komplett ausgetauscht. Das führte zu hohen Kosten, Unruhe und Unzufriedenheit. Die Firmenleitung ging der Ursache auf den Grund: Das Arbeitsklima. Nicht Karriere und Moneten waren der primäre Motivationsgrund für Mitarbeiter, sondern es war das "Wohlfühlen". Ich würde sagen: Die Unternehmenskultur 
Das große Umdenken begann 2003, als Best Buy eine Umfrage in seiner Belegschaft startete, um herauszufinden, wie es seine Entlohnungs- und Bonusstruktur verändern müsste, um zum beliebtesten Arbeitgeber der Branche zu werden. Die Antworten von 22 000 Mitarbeitern machten deutlich, dass für viele der Angestellten die Bezahlung keineswegs an erster Stelle steht. Ihnen kommt es auf die richtige Balance aus Arbeit und Privatleben an sowie auf Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und mobil zu sein.
Jetzt gibt es keine Anwesenheitspflicht und keine Besprechungsmarathons. Zunächst stieg die Anzahl der Emails an, weil jeder noch bestrebt war zu zeigen und zu beweisen, dass er tatsächlich produktiv sei und arbeite. Inzwischen sind die meisten Abteilungen in der Zentrale auf die neue Arbeitsweise umgestellt, und muss jeder muss sich und seine Arbeit selbst organisieren. Abstimmen, Koordinieren, Termine planen, Aufgaben weitergeben.
Die große Freiheit und ihre Herausforderungen
Schluss mit den Schuldgefühlen, wenn man nachmittags mal schnell zum Einkaufen fährt. Oder im Café sitzt und seine Emails erledigt. Die neue große Freiheit muss gelernt werden. Andererseits muss das Lernen auch den Umgang mit der quasi-ständigen Erreichbarkeit beinhalten. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privat fließen. Mitarbeiter müssen sich ihren Arbeitsalltag und ihr Privatleben selbst einrichten und "managen". Workaholics wird es zunehmend auch in unteren Einkommensregionen geben. Wenn man nicht Grenzen zieht und sich selbst beschränkt, dann kann dies problematisch werden. Jeder muss seine Arbeit organisieren und nicht mehr nur einfach im Büro sein und Stapel abarbeiten. Aber jeder muss auch das Ende und die Pausen der Arbeit organisieren.
Und die Umstellung in Filialen beginnt dieses Jahr erstmals mit zwei Pilotfilialen. Ein Verkäufer kann nicht einfach kommen oder gehen.
Nachfrage
Die beiden Frauen Jody Thompson und Cali Ressler, die die Umstrukturierung des Unternehmens in die Wege leiteten, haben inzwischen ein eigenes Unternehmen gegründet. Andere Unternehmen aus anderen Ländern haben bereits ihr Interesse an ROWE bekundet. Aus Deutschland ist noch kein Unternehmen dabei.
Damals
Andererseits durften ein Kollege und ich vor etwa 10 Jahren bereits zur Vorbereitung einer Ausschreibung und als "Denkfabrik" einige Tage komplett raus aus dem Unternehmen. Zuhause, auf dem Balkon und im Café brüteten wir und formulierten Ideen. Später, im Projekt bei der Umsetzung, waren wir die Hälfte der Woche in einer Villa in Wiesbaden beim Auftragnehmer. Kein Stechen an einer Uhr, das Ergebnis zählte. Zugegeben, das Ergebnis hätte besser sein können. Aber auch viel schlechter.
Es war dasselbe Unternehmen, in dem Geschäftsführer noch ihre Emails ausdrucken ließen. Wo Schatten ist, da ist auch Licht 



