26. Mai 2007

Vielen Dank nochmals für die vielen Tipps für meine Hamburg-Reise. Leider waren die letzten Tage ganz schön anstrengend - Hamburg, ein Arbeitskreis, und dann noch Live-Bloggen von den Intranet.days. Deswegen jetzt erst verspätet ein weiteres Feedback zur Freien und Hansestadt Hamburg. Hier und jetzt zur Eckkneipe Frank und Frei in der Schanzenstraße 93 an der Sternschanze.

Frank und Frei in Hamburg, Schanzenstraße

Wir waren dort am vergangenen Samstag und Sonntag gegen 9:30 Uhr jeweils pünktlich zur Öffnung zum Frühstück. Das Frühstücksbüffet hätte im Hotel etwa 17 Euro gekostet, aber wir wollten kein Standardfrühstück im Hotel, sondern etwas für einen günstigeren Preis mit viel Atmosphäre. Genau das bekamen wir auch Smile

Zunächst zum Preis und der Leistung. Für 12,50 Euro gibt es ein "Frühstück zu zweit", da wir (meiner einer und die allerbeste aller Ehefrauen) am Samstag richtig hungrig waren, gönnten wir uns noch ein Rührei mit Speck für 2,90 Euro. 

Frühstück im Frank und Frei, Schanzenstraße

Dafür bekamen wir ... richtig, ein Frühstück zu zweit, und zwar ein richtig lekker Frühstück. 2 Frühstückseier, Brot, Brötchen, Croissants, Melone, Käse, Schinken, Honig ... ach, schaut selbst:

Lecker Frühstück Frank und Frei in Hamburg, Schanzenstraße

Und außerdem: Kaffee satt. Richtig praktisch in einer funktionierenden Thermoskanne. Als die leer war kam sofort ungefragt Nachschub. Das Frühstück hat super geschmeckt, alles hat geklappt

Atmosphäre

Die Bedienung war an beiden Tagen super freundlich und hilfreich. Kein Nachfragen nötig, sofort war immer jemand da. Ganz besonders ... hm, schade, weiß den Namen nicht: Vielen Dank.

Blues und Jazz, nicht zu laut. Hohe Decken, schöne Holztheke. Um diese Uhrzeit fast nichts los.

Fazit 

Uneingeschränkte Empfehlung für das Frühstück bei Frank und Frei! 

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26. Mai 2007

Thomas Hinrichs, einer der beiden Chefredakteure von ARD-aktuell und schmählich im Stich gelassen vom anderen Chefredakteur Dr. Kai Gniffke, ist ein bedauernswerter Blogger-Kollege. Was sich kein anderer Blogger gefallen lassen würde - er erträgt es: Er muss sich zum Lachen in den Keller verziehen. Und warum? Weil die Titanic das Tagesschau Blog versenkt:

In der Juni-Ausgabe der Satirezeitschrift nehmen uns die Brüder im Geiste von der Titanic auf zwei Seiten (!) aber sowas von aufs Korn, dass meine Frau möglicherweise zum ersten Mal sehr stolz war auf mich. Zwei Seiten! Unser Blog! In der Titanickk! Ich habe mir das Heft dann in der Betriebskantine gekauft und bin in den Keller. Oberirdisch lachen wir nämlich nie. Wir sind schließlich ARD-aktuell. Das ist eine ernste Sache. Aber unten im Keller ist es erlaubt. Also, die Mitarbeiter dürfen auch in den Redaktionsräumen lachen. Chefredakteure nicht.

[ weiterlesen: Tagesschau Blog - Titanic titanisch ]

Früher, da war alles anders. Da musste man höchstens als Youngster mit der Bravo in den Keller oder später mit dem Playboy. Aber heutzutage ... *kopfschüttel* ... das kann es halt nur bei den Öffentlich-Rechtlichen geben Laughing

P.S.: Kann mir mal jemand die Titanic zuschicken? 

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26. Mai 2007

Fasten? Wie das denn? Sigi Bütefisch fastet die nächsten Tage und legt den Blog- und Mailhörer auf:

Was würde passieren wenn (es ist gar nicht solange her, die Zeit ohne eMail, Handy aber dafür mit einmal täglich Post):

  • Mails nur 2 mal täglich abgerufen werden
  • Nicht im Internet gesurft wird
  • Keine Blogs geschrieben und gelesen werden
  • Nur täglich eine bestimmte Zeit für Telefonate freigehalten wird 

Bis zum 4.6. porbiert Sigi aus, wie die Reaktionen z.B. von Kunden ausfallen, wenn er nicht wie selbstverständlich auf Kommunikationssignale reagiert oder im Netz agiert oder reagiert: Blog- und Mailfasten.

Da greife ich mir an meine eigene Nase und stelle fest:

  • Mailbenachrichtigung durch Popup-Box oder Klang habe ich schon lange abgeschaltet, aber inzwischen prüft ein Mailchecker schon wieder alle 30 auf neue Mails - zu oft! Ich stelle die Häufigkeit deutlich herunter.
  • Telefonate: In aller Ruhe liegt die Kraft - ich suche mir, wann immer möglich, eine ruhige Zeit und bereite mich kurz mental auf das Gespräch vor.
  • Surfen? Viel zu oft gehe ich "mal schnell online" - zu oft und zu wenig bewußt.
  • Blog schreiben und lesen - viel zu sehr ist es für mich das Schreiben und Lesen zur Gewohnheit geworden. Wie selbsverständlich klappe ich das Notebook auf.

Da gibt es Optimierungspotential. Als Angestellter kann und werde ich es mir leisten, im Urlaub ohne Notebook zu leben. Sigi legt jetzt einmal den Hörer auf:

Probieren geht über studieren. Und die Ergebnisse (den Computergebrauch werde ich auch so weit als möglich einschränken) gibt es dann als Mindmap-Tagebuch hier in diesem Blog am 4.6.07. Vielleicht auch mit ein paar Kundenstatements. Was meint Ihr, was passiert?

Ich weiß es nicht, aber entweder kommt der Rückfall sehr schnell, oder aber ein richtig schönes Abschalten - wenn die Kunden mitmachen. Letzteres wünsche ich Dir.

Erst am 4.6. will Sigi auf Kommentare reagieren - ich kommentiere und lausche gespannt.

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