20. Mai 2009
Am Donnerstag, 7. Mai, war ich im Explora Museum in Frankfurt zu web and wine 2009 von mediaman aus Mainz. Zu dem Thema "Überall vernetzt – Trends & Interfaces für neue Kunden" gab es fünf "Sessions" und kulinarische Genüsse noch dazu.
Trends in der digitalen Kommunikation über alle Plattformen
Fabian Fischer von mediaman zeigte die Trends zu mehr Mobilität und Verknüpfung zwischen Devices und Internet.
Mobile Media – ein innovativer Kommunikationskanal in der Marken- und Unternehmenskommunikation
Prof. Stephan Böhm, FH Wiesbaden, berichtete über seine Studienergebnisse. Sie zeigten mir, dass die Entwicklung zwar einerseits differentiert gesehen werden muss (z.B. je nach Alter), dass die Entwicklung aber eindeutig aufsteigend und zunehmend dynamisch zum mobilen "Allways-On" geht.
Verschmelzung von realer und virtueller Welt auf dem mobilen Endgerät
Andreas Berg von Zelfi AG zeigte, was jetzt schon möglich ist - auch zum Spielen sind die Teile da (auch wenn ich das nicht nutze).
Next Generation Media Showcases
Von Mobile bis Multitouch, von Location Based Services bis zum Point of Sale – einige Showcases zum digitalen Freizeitverhalten der Zukunft. Christian Christiansen/Andreas Huthwelker/Meik Mense, mediaman GmbH.
Natural User Interfaces – Direkter interagieren. Zurück zu den Dingen.
Johannes Luderschmidt, User Interface Expert, zeigte an einem Multitouch-Tisch, neue Möglichkeiten inklusive der Erkennung von Objekten auf dem Tisch und wie "der Tisch" auf die Objekte reagieren und Aktionen ausführen kann.
Kulinarisches
Zwischendrin ging es auf die Dachterrasse. Dort gab es sehr gutes Essen und, wie am ganzen Abend, köstlichen rheinhessischen Wein.
Weitere Informationen von mediaman zu mobile gibt es auf ... mediaman mobile
BTW: Die Preview der neuen Website von mediaman konnten wir bereits begutachten - mir hat sie gefallen
Die weitere Entwicklung
Für mich lautet die weitere Entwicklung: Mobiler, kleiner, schneller, billiger. Die Smartphones treten gerade ihren Siegeszug an. UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS und Bewegungssensor gehören in einem Jahr zum Standard. In Deutschland werden die Preise sinken, und auch die verschiedenen Dienste für kostenlose oder bezahlte Anwendungen werden in einen heftigen Wettbewerb treten.
Die Geräte werden modularer, SD-Karten werden dabei sein, aber auch beispielsweise erweiterte Funktionaltität kommt dazu. So frage ich mich:
- Warum muss der Lautsprecher extra mit Bluetooth und einem sperrigen Earphone erweitert werden? Warum nicht ein kleines Implantat an der Ohrmuschel, das per Bluetooth oder 2,4 GHz vom Handgerät angesprochen wird.
- Die kleinen Objektive reichen oft nicht. Warum hat meine Bridge-Kamera kein Bluetooth, über das mein Smartphone direkt mit der Kamera kommuniziert und ich somit direkt mein Foto (bereits heruntergerechnet) beispielsweise zu Brightkite (INJELEA Blog - Wozu ist bkite gut?) übertragen kann?
- Wieso Synchronisierung über iTunes oder eine spezielle andere proprietäre Software? Im Auto wird automatisch zur und von der Anlage mit 200 Terabyte synchronisiert; zuhause ist das die Medienanlage).
- Das Display wird austausch oder -andockbar sein. Andererseits: Warum ein Display? Warum keine Direktübertragung an Nanoelemente, die am Sehnerv sitzen?
Die Rechnerleistung wird weiter steigen, und der Stromverbrauch sinken.
Okay - es wird vielleicht doch noch etwas länger als bis nächstes Jahr dauern :-)
QR-Codes und Location Based Services
Das sind für mich die nächsten praktikablen Anwendung, um Web und Mobil zusammenzubringen. Beispielsweise gibt es schon schicke Schnallen mit Mitteilungsbedürfnis :-)










