« Die etwas andere Schöpfungsgeschichte | Happy X-Mas! »

8. Dezember 2005

Jetzt sitze ich so vor mich hin und reflektiere meinen Arztbesuch von heute abend. Die ASS-Intoleranz ist angeblich besiegt, die Blutwerte sind alle o.k. Die CT-Bilder zeigen jedoch, dass ich wieder eine Zyste in der Nasenhöhle habe und meine rechte Kiefernhöhle komplett dicht ist.

Mein (dieser / zweiter) HNO-Arzt lehnt sich zurück, sagt "Die ASS-Desaktivierung war erfolgreich, Sie sind geheilt. Kommen Sie in einem Jahr wieder zur Kontrolluntersuchung. Ihre Beschwerden kommen von der verwachsenen Nasennebenhöhle, da muss Ihr erster HNO-Arzt ran und operieren, da kommen Sie nicht drum herum".

Also werde ich wieder zu dem ersten HNO-Arzt gehen, der mir letzten November

  1. meine Zyste in der NNH entfernt hatte,
  2. die Nasenmuscheln gekürzt und "ausgebeint" hatte und
  3. meine Nasenscheidewandverkrümmung begradigt hatte.

Danach hatte er mich zu dem anderen HNO-Arzt geschickt, um die Ursache für 1. und 2. herauszufinden. Der hatte festgestellt: "Aha, ASS-Intoleranz, da müssen wir eine Desaktvierung durchführen". Im Januar wurde ich dann mit ASS-Infusionen überflutet, anschließend gab es jeden Tag Aspirin Protect 300.

Nach diversen Nebenwirkungen Beschwerden (Atembeschwerden, Gleichgewichts-, Schlafstörungen, Kopfschmerzen u.a.) wurde ich zunächst weitergeschickt zum Schlaflabor und zur Uni Mainz zwecks MRT - denn diese extremen Nebenwirkungen Beschwerden konnten ja wohl überhaupt nicht von der ASS-Desaktivierung stammen. Die ASS Dosis wurde von 300 auf 100 Milligramm verringert. Nachdem das Schlaflabor nichts gebracht hatte und ich wieder bei meinem zweiten HNO-Arzt war, fragte ich ihn, ob er denn sicher sei, dass ich eine ASS-Intoleranz habe. "Aber natürlich, das ist doch klar! Die Nebenwirkungen weisen einwandfrei darauf hin!" antwortete er. Sehr witzig ("Ton: Bitte Gelächter einspielen!").

Inzwischen hatten die Nebenwirkungen Beschwerden irgendwie etwas nachgelassen, es ging mir nur mäßig schlecht - ich lernte damit zu leben. Irgendwann wurden die Beschwerden doch wieder schlimmer: Probleme beim Druckausgleich, ständig Ohrenschmalz, Kopfschmerzen und noch mehr. Also ab zum CTs. Dieser Arzt sagte dann ... das, was mir jetzt mein zweiter HNO heute dann auch sagte (Zyste, Kiefernhöhle...). Irgendwie fand ich, dass er bei meiner Krankengeschichte mit dem ASS etwas skeptisch blickte. Aber das war sicher eine Verwechslung meinerseits.

Seit ein paar Wochen fangen meine Augen plötzlich an zu tränen, ständig habe ich das Empfinden, ich bekomme Halsschmerzen und bei schlechter Luft bekomme ich Hustenreiz.

Aber das mit der ASS-Intoleranz hat sich ja jetzt erledigt. Immerhin bin ich jetzt wieder soweit wie im Januar - nein eigentlich habe ich jetzt mehr. Mehr Beschwerden. Mal sehen, was mein erster HNO-Arzt sagt und wann er mich operieren will...

Zum Seitenanfang
Ähnliche Artikel
1 Trackbacks für diesen Artikel | Trackback-URL
INJELEA - ASS-Intoleranz: Abwarten und leiden
Auszug: Meine ASS-Intoleranz ist ja angeblich angeblich geheilt. Und mein erster HNO-Arzt sagt mir erfreulicherweise, eine weitere Operation ist nicht ...
Datum: 15. Februar 2006, 19:48
Kommentare

Nase

Hi Frank, so'n scheiß! Trotzdem alles Gute und viele Grüße von hier/hm

geschrieben von Harald | 9. Dezember 2005, 08:21